Geschichte

2010 Zum 111-Jahr-Jubiläum vergibt der Gewerbeverband zum ersten mal den Maria-Schürer-Preis an eine besonders engagierte Frau. Der Hintergrund: Vor 211 Jahren haben die Grenchnerinnen Maria Schürer und ihre Mitstreiterin Elisabeth Frei beim Einzug der französischen Truppen getötet. Als sich die beiden jungen Frauen den Dragonern gegenüberstanden, stürzten sie sich auf diese, töteten einen Gegner und zwangen einen Zweiten auf die Flucht. In der Folge griffen weitere Soldaten in den Kampf ein und töteten die beiden Frauen. Im Andenken an die Winkelriedsche Tat der jungen Frauen wird nun jedes Jahr eine Frau mit grossen Verdiensten ausgezeichnet.

1999 Die Fusion der Stadtvereinigung und des Gewerbeverbandes der
         Stadt Grenchen wird vollzogen. Ein Erfolg für alle.

1998 Der GVG feiert das 100 Jährige Jubiläum

1996 Kreative, aufwändige Standdekorationen und einzigartige Kulissen
         lassen den 1. Grenchner Weihnachtsmarkt zum verzaubernsten
         Adventsanlass werden.

1973 Der GVG feiert das 75 Jährige Jubiläum

1966 werden dem Altersheim Grenchen 78000 Franken geschenkt

1956-Unvergessen bleiben die traditionellen
1958 Grenchnerfeste mit der Präsenz des GVG

1949 sammelten die Mitglieder des Gewerbeverbandes 35000 Franken für das
         neue Grenchner Spital

1937-leuchteten und bleiben unvergessen die grossen Selbstdarstellungen
1950 des Grenchner Gewerbes in seinen Ausstellungen. Besonders jene im Jahr
         1937 war optimistischer Ausdruck, dass die Krise bewältigt war. 1942
         steht die Messe unter dem Motto: Durchhalten - neu gestalten

1933-stieg der Mitgliederbestand von 151 auf 202
1946

1932 am 4. Oktober, mitten in der lähmenden Krise, welche jede geregelte
         Wirtschaftstätigkeit vermissen lässt, organisiert sich das Grenchner
         Gewerbe ein drittes Mal. Man hatte aus der Vergangenheit gelernt und 
         bestellte ein ständiges Sekretariat, das bereits am 18. Oktober mit der
         Person von Dr. Walter Ochsenbein besetzt werden konnte.
         Der Themenkatalog aus dieser Zeit: Verkehrsprobleme; Vertretung des
         Gewerbes in den Behörden; Oeffnungszeiten der Betriebe; Kampf gegen
         die Grosswarenhäuser; Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbeleuchtung
         etc.

1913 am 31. August erfolgte der zweite wichtige Schritt des Grenchner
         Gewerbes, nämlich der erste Flugtag.
         Die Jahre der Grenzbesetzung behindern in der Folge den ordentlichen
         Vereinsgang und die Liquidation des Vereins zieht sich bis in den Juli
         1920 hinaus.

1911 am 6. November erfolgte der erste Spatenstich
         am Grenchenbergtunnel, einer von zwei wichtigen Schritte
         für den Anfang der Wirtschaft in Grenchen

1908  die 2. Versammlung zur Neubelebung des Vereins im Rest. Löwen fand 
          statt. 70 Gewerbetreibende waren anwesend.
          In 16 Mitglieder- und Vorstandssitzungen wurden folgende
          allgemeinen Themen behandelt:
          Schnellzugshalte in Grenchen; Bahnhofplatzgestaltung; Postcheck- und
          Giro-Verkehr, Marktreglement; Werktags- und Sonntagsladenschluss;
          Verhältnis zum eidg. Verband waren die inneren Probleme des Gewerbes.

1898 bei der Gründung des Gewerbevereins Grenchen bestanden in der
         Schweiz bereits 108 Sektionen welche am Schweiz. Gewerbeverein 
         angeschlossen waren. ( 20'000 Mitglieder)
         In den ersten Statuten des Gewerbe-Vereins wurde im Artikel 1
         Folgendes festgehalten:
         Der Verein hat den Zweck, Gewerbetreibende in freundschaftlichen
         Verkehr zu bringen, um mit vereinten Kräften für den Fortschritt und 
         das Gedeihen des Gewerbestandes zu arbeiten.
            
        
Als erstes Thema des Vereins wurde einstimmig beschlossen, das 
         elektrische Licht und die Kraft anzubahnen, und eine Volks-Versammlung
         mit Hr. Meyer, Direktor Hagneckunternehmung, als Referenten
         einzuberufen. Grenchen verdankt die Einführung des elektrischen Lichtes
         und des Kraftstromes im Jahr 1898 dem Gewerbeverein. Grenchen zählte
         5000 Einwohner und konnte im gleichen Jahr die Eröffnung des 1.
         Verkauflokals der Konsumgesellschaft mitverfolgen. Anschliessend wurde
         es still um den Verein, bis zum Jahr 1908.

1853 Die Industrialisierung beginnt sich auszuwirken. Die rasante Wandlung
         vom Bauerndorf zur Industriestadt war nicht günstig für die
         Konservierung von Zeugen altem Gewerbefleisses. Es gibt aber doch ein 
         paar hochgeschätzte Ausnahmen wie z.B. das Tintengeschirr aus Fayence
         aus der Werkstadt Affolter in den Studen.

1851 Gemeindeversammlung gibt positiven Entscheid zugunsten der 
         Einführung der Uhrenindustrie

1850 2. Gewerbezählung in Grenchen bei 1. eidg. Volkszählung. Bei total 1581 
         Einwohnern gab es da bereits 165 Gewerbetreibende, was eine
         Steigerung von 184,5 % ausmachte. 3 Bäcker, 1 Metzger, 1 Gärtner, 3
         Uhrmacher, 2 Goldschmiede, 18 Maurer und 21 Zimmerleute sind bereit ,
         das Dorfbild von Grenchen zu ändern.

1837 1. Gewerbezählung in Grenchen anlässlich der kant. Volkszählung
         Bei 1423 Einwohnern zählte man 58 Gewerbetreibende, fast
         ausnahmslos waren deren Berufe als Ergänzung zur landw. Struktur. Es
         gab aber bereits 2 Bäcker. KEIN einziger Uhrmacher